Über den Wolken

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Langstreckenflüge gehören nicht unbedingt zu den spannendsten Dingen der Welt. Damit Sie beim nächsten Flug in den Süden wenigstens bei Ihren Sitznachbarn terminologisch ein bisschen Eindruck schinden können, befassen wir uns heute mit dem, was Sie aus dem Fenster eines Flugzeugs heraus sehen können: den Tragflächen.

 

Ihnen genau gegenüber, am anderen Ende der Tragfläche, ragt die Flügelendscheibe nach oben – das Teil, das wie abgeknickt aussieht. Ganz Versierte nennen dieses Element, das den induzierten Widerstand der Tragflächen reduzieren soll, aber lieber bei seinem englischen Namen: Winglet.

 

An der schmalen Rückseite verfügen Tragflächen über eine Vielzahl von Klappen. Welche genau, ist dabei vom Flugzeugtyp abhängig. Sie werden in der Regel bei Start und Landung ausgefahren und heißen deshalb umgangssprachlich Landeklappen. Ihr Zweck ist es, den Auftrieb zu erhöhen und dadurch das Abheben oder das Langsamfliegen im Landeanflug zu ermöglichen. Wieder kann man noch einen draufsetzen, indem man den englischen Terminus fallen lässt: Der lautet schlicht Flaps, also „Klappen“.

 

Mehr erahnen als sehen kann man aus dem Flugzeug die Triebwerke. Wobei, eigentlich nicht. Die Triebwerke sind nämlich meist gut versteckt. Sehen kann man aus dem Flugzeug maximal ihre Gehäuse: die so genannten Gondeln unterhalb der Tragfläche.

Julia Helbig
Julia Helbig
Diplom-Übersetzerin & Diplom-Dolmetscherin für Deutsch, Englisch & Russisch | Allgemein beeidigt und ermächtigt | Mitglied des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) e.V.